Meet the Jury – Vera Gerdau Preis

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Am 10. Mai 2025 wird im Rahmen der ASSITEJ Preise zum zweiten Mal der Vera Gerdau Preis für inklusive Projekte im Kinder- und Jugendtheater verliehen, der mit 15.000€ dotiert ist.

Die Jury tagt am 14. Februar. Die Gewinner*innen werden im Anschluss an die Sitzung von dem Stifter und Jurymitglied Werner Lorenz informiert. Hier stellen wir euch die Vera Gerdau Preis Jury 2025 (in alphabetischer Reihenfolge) vor:

Pia Katharina Jendreizik (keine Pronomen), Performer*in, Leute wie die

Pia Katharina Jendreizik ist Schauspieler*in, Performer*in, Regisseur*in und Gebärdensprachpoet*in und lebt in Köln. Pias Arbeit setzt sich mit den Themen Taubheit, Gebärdensprache und Bilingualität auseinander.

Jakob Jokisch (keine Pronomen), Leitung Theater Pfütze, Vorstandsmitglied ASSITEJ

Seit November 2022 ist Jakob Jokisch Teil der Leitung des theater pfütze (Geschäftsführung) und in der Spielzeit 23/24  auch Teil der künstlerischen Leitung in Elternzeitvertretung. Jakob Jokisch ist seit 2024 Vorstandsmitglied in der ASSITEJ e.V.

Werner Lorenz (er/ihm), Vera Gerdau Stiftung

Werner Lorenz ist ein Bauingenieur, der sich für historische Bauwerke begeistert und engagiert. Bis zu seiner Pensionierung 2018 war er Professor für die Geschichte der Bautechnik und die Erhaltung historischer Tragwerke an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus. Im Jahr 2012 gründete er die Vera Gerdau Stiftung. Bis heute ist er Vorsitzender des Vorstands.

Tessa Hart (alle Pronomen), Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in

Tessa Hart ist seit über 15 Jahren Kulturmacher*in & Kulturwand(l)er*in in Darstellenden Künsten, Film, Community-Arbeit und soziokulturellen Bereichen, sowie schnittstellenübergreifend und Grenzen abweisend. Tessa schreibt, kuratiert, inszeniert, performt, vermittelt, organisiert, forscht, erfindet, moderiert, doziert, begleitet, bewegt und macht, was immer sonst noch so anfällt.

Bea Carolina Remark (sie/ihr), Tanz- und Bewegungstherapeut in Tanzpädagogik, Performance, Choreografie, Lyrikerin,Heilpraktikerin (HP)

arbeitet international als Tanzpädagogin, Choreografin, Performerin, kreative Tanz- und Bewegungstherapeutin und kuratiert ein Festival mit. Sie schreibt mit großer Freude Lyrik und Essays. Sie lebt am Bodensee.

Es geht Bea Carolina Remark in ihrer Arbeit und im Tanz besonders darum, das Wertvolle und Schöne sichtbar zu machen und jedem Menschen in Würde und Ernsthaftigkeit zu begegnen – in einer Ästhetik der (Un)-Vollkommenheit. Das bedeutet für sie auch, eine radikale Abkehr der Vorstellungen über Menschen – in die Hingabe des Gegebenen, das jeder Mensch mitbringt. 

Die Entwicklung von Diversität in der kulturellen und politischen Bildung, die Entwicklung von Gleichwertigkeit in der Welt, die Entwicklung von 

Friedensprozessen – im Sinne dessen, den Blick auf das Normideal einer Gesellschaft  zu hinterfragen  und zu verändern –  ist ihr ein hohes Anliegen.

Ihre besondere Neugier gilt der stetigen Auseinandersetzung und Begegnung mit dem Fremden, dem Anderen, der Natur und allem Leben. 

Nach jeder tieferen Begegnung sind wir nicht mehr die, die wir waren, jede Begegnung verwandelt uns in uns hinein.

„Vergleiche nicht – ein Lebender ist unvergleichlich.“ (Ossip Mandelstam)

Es folgen Eindrücke von der Preisverleihung 2023:

Gabriela Mayungu (sie/ihr) und Julia Kizhukandayil (sie/ihr), die gemeinsam für die Organisation zuständig sind, haben 22 Bewerbungen an die diesjährige Jury weitergegeben. Beide sind inhaltlich nicht an der Auswahl beteiligt.

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